Nach ein paar Tagen in Huaraz und kleineren Wanderaktivitaeten reisten wir nach Lima weiter. Die Hauptstadt Perus ist eine faszinierende suedamerikanische Metropole. Die Gegensaetze ziehen sich hier nur so an: von auessert luxurioesen Wohn- und Touristengegenden bis zu Slums, wo's kein fliessendes Wasser und Strom gibt - es hat alles. Ganz ausser sich entdeckte Felipito, dass es hier auch einen Starbucks gibt. Da hiess es natuerlich sofort hin und mit seeligem Blick Kaffee schluerfen. Ach, war das ein Genuss und Gluecksgefuehl ;-) Es war auch wiedermal schoen die Vorzuege einer Grossstadt geniessen zu koennen und so nahm Ursina die Shoppingcenter etwas genauer unter die Lupe...
Nach 3 Tagen Lima durften wir Philipp ein weiteres mal als Temporaermitglied in "the club" begruessen. (Zur Erklaerung, so nennt er die Union Ursina & Felipito.) Natuerlich wurde das Wiedersehen abends mit Peru's Nationalgetraenk "Pisco Sour" begossen. Dieser besteht aus Pisco Schnaps, Limonensaft, Rohrzucker und zwei geschlagenen Eiweissen. Ein sehr spezielles Getraenk und wir waren uns alle einig, einmal und nie wieder.
Gemeinsam machten wir uns nach ein paar Tagen Lima nach Huacachina auf. Dies ist ein verschlafener Ort inmitten einer traumhaften Duenenlandschaft mit einer Oase (frueher war der Ort so bekannt, dass er sogar den Weg auf die Hinterseite der 50 Soles Note gefunden hat). Waehrend Philipp zwei Stunden Vierrad-Toeff (sorry, richtiger Name leider vergessen...) fahren ging, liessen Ursina und Felipito die Gelegenheit fuers Sandboarden in den Duenen nicht aus. War das ein Spass!!!! Verbunden mit einem traumhaften Ausblick auf die Duenen, der rasanten Fahrt mit dem Buggy und einem Sonnenuntergang - ein unvergessliches Erlebnis. Nach dem zweistuendigen Sandboarden, hatten wir kein Koerperstelle, die nicht mit Sand ueber-saett war und einige blaue Flecken blieben als Andenken ;-)
Am naechsten Tag hies es dann Abschied zu nehmen. Nach nun fast 7 1/2 Monaten gehen wir getrennte Wege. Wir durften zusammen eine wundervolle Zeit erleben, die uns enorm zusammenschweisste, uns zu Geschwister machte. Ohne die Unterstuetzung und Gegenwart des Anderen haetten wir wohl vieles nicht durchgestanden und freudige Momente nicht so gut teilen koennen.
Wir werden beide ab und an weiterhin hier auf dieser Seite ueber unser Erlebtes berichten und Foettelis aufschalten. Unser Abenteuer "0816" in Suedamerika geht, wenn auch auf getrennten Wegen, hier weiter.
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| November Teil I |

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